Saisonabschluss bei TTC Bann

Ein turbulentes Tischtennisjahr beim TTC Bann geht zu Ende. Mit dem 5. Platz der vierten Mannschaft, dem Meistertitel der dritten, dem souveränen Klassenerhalt der ersten Mannschaft war die Ernte eigentlich schon reich eingefahren. Die Krönung der Saison blieb den Bännjern jedoch verwehrt. Das Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die Bezirksklasse gegen St. Julian ging mit 7:9 verloren.

Zum zweiten Mal binnen 8 Tagen spielte die Mannschaft um Mannschaftsführer Dennis Staab vor großer Kulisse. Weil dies im Tischtennis sehr selten der Fall ist muss man es klar herausstellen: Über 60 Zuschauer in Queidersbach und weit über 100 Zuschauer in Brücken, dem Austragungsort des Aufstiegsspiels, sorgten für eine Atmosphäre, die für jeden Spieler ein Erlebnis war. Doch anders als gegen Queidersbach, wo man in der Vorwoche am Ende noch das Wunschergebnis zum Erreichen des Aufstiegsspiels schaffte, reichte es dieses Mal nicht ganz zum ganz großen Wurf. Bereits in den Doppeln gab es den ersten Rückschlag. Nur das Spitzendoppel um Thomas Lutz und Ramon Tan gewann, wobei der Sieg im dritten Doppel doch fest eingeplant war. Als auch im hinteren Paarkreuz, der Archillesverse von St. Julian, ein Spiel überraschend verloren ging, war die Hypothek noch größer. Rainer Becker schaffte zwar mit einem unplanmäßigen Sieg ein „Rebreak“, doch behielten die „Dilljer“ in den anschließenden Spielen die Nerven. Die drei Siege in Serie waren dann für Bann nicht mehr aufzuholen. Für Bann erfolgreich waren Lutz, Becker, Staab, Atila Tan (2), Ramon Tan und Lutz/Tan. Trotz der Niederlage zeigte man sich als fairer Verlierer und das an den beiden Wochenenden Erlebte sollte Motivation genug sein, nächstes Jahr einen neuen Anlauf im Aufstiegskampf zu unternehmen.

Mit den Aufstiegsspielen ist der Aktivenspielbetrieb abgeschlossen. Vielleicht schafft es aber die Schülermannschaft des TTC für Furore zu sorgen. Sie treten bei den Pfalzmannschaftsmeisterschaften an und versuchen die Farben des TTC auch auf Pfalzebene würdig zu vertreten. Der ganze Verein drückt hierzu die Daumen.

Clemens Straßer

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